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die Hautkräuter No. 5 von der Krauterie



Anbieter:

Krauterie
Inhaberin Herdis Hiller M.A.

Grasweg 8  | D- 24118 Kiel
Langwedelerholz 3 | D- 24631 Langwedel

Tel. +49 (0)4329 - 911 505 
post@krauterie.de

www.krauterie.de |


Kräuter sind keine Erfindung der Neuzeit. Kräuter sind auch keine Entdeckung des Menschen. Schon die Vorfahren unserer Lieblinge wussten instinktiv, dass Kräuter Ihnen Unterstützung und Hilfe sein können. Heute haben unsere Tiere kaum mehr die Möglichkeit, an die Kräuter zu kommen, die ihnen gut tun könnten. Das ist heute die Aufgabe von uns Menschen. Und darum gibt es die Krauterie.

Produktbeschreibung des Herstellers:

Haut Kräuter No. 5 für Pferde

Stärkt die Kriebelmücken-Barriere der Sommer-Haut für die Kratziger-Pferde

Unsere „Haut Kräuter No. 5“ sind ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde, das im Sommer die Abwehrkräfte der Haut und des ganzen Organismus stärkt, immer wenn die Kriebelmücken den Pferden und Ponys das Leben schwer machen. Die enthaltenen Kräuter stärken die körpereigenen Stoffwechsel-, Entgiftungs- und Abwehrfunktionen der Haut. Außerdem beinhaltet diese Mischung durch die Hagebutte viel Vitamin C - ein Vitamin, das für das Immunsystem besonders wichtig ist. Und die Ausdünstungen des Knoblauchs sorgen dafür, dass sich auch gar nicht mehr so viele Kriebelmücken niederlassen mögen. Zu guter Letzt versorgt die Alge „Ascophyllum nodosum“ die Haut mit Nährstoffen und stärkt zusätzlich das Immunsystem.

Wichtig:
Bitte ganz langsam mit einer kleinen Menge anfüttern, da die Pferde Zeit brauchen, sich an Geruch und Geschmack der Alge zu gewöhnen. Füttern Sie diese Mischung gerne 6 Wochen (maximal 10 Wochen). Anschließend können Sie eine Pause machen oder mit der Alge alleine, plus Schwarzkümmelöl und Gänseblümchen fortfahren. So können Sie immer wieder einen neuen Impuls setzen.

Interview mit Herdis Hiller, der Inhaberin & Gründerin der Krauterie (im Blid links © Susanne Hauk)

Herdis, wie kam es zu Deiner Leidenschaft für Kräuter und zur Gründung der Krauterie?

Seit ich Tiere habe, beschäftige ich mich mit Naturheilkunde. Als ich dann Sprachwissenschaften an der Uni studierte und Zugang zu universitärer Lektüre hatte, habe ich mich parallel auch in dieser Hinsicht weitergebildet - einfach aus reinem Interesse. So war es nur eine Frage der Zeit, dass ich irgendwann auch bei der Pflanzenheilkunde landete. Zu dieser Zeit ging es meiner arthrosekranken Stute gar nicht gut. Also begann ich mein neues Wissen anzuwenden und ihr Kräuter zu füttern. Keine Woche später hüpfte sie wie ein junges Pferd über die Weide. Ich war so begeistert und erstaunt über diese eklatante Verbesserung, die ich noch bei keiner anderen Therapieform bisher gesehen hatte, dass ich sofort Feuer und Flamme war. Von diesem Moment an, galt meine Leidenschaft der Pflanzenheilkunde - und da war es bis zur Krauterie Gründung dann nicht mehr weit.

Warum sind Kräuter eigentlich eine sinnvolle Ergänzung in der Pferdefütterung?

Weil sie ein wichtiger Bestandteil artgerechter Ernährung für Pferde sind. In freier Natur ernähren sich Pferde nicht nur von energiearmen und rohfaserreichen Gräsern, sondern auch von Blättern, Wurzeln, Rinden, Blüten und Samen - also von Kräutern. Doch in unserer menschlichen Obhut, die so monoton und leblos geworden ist, ist den meisten Pferden der Zugang zu einer großen Vielfalt an Pflanzen verwehrt. Wenn wir unsere Pferde gesund erhalten möchten, müssen wir eine möglichst artgerechte Ernährung anstreben und die fehlenden Bestandteile dazu geben.

Gibt es Kräuter, die man dauerhaft - und welche, die man nur zu bestimmten Jahreszeiten zufüttern sollte?

Kräuter sollten grundsätzlich nicht dauerhaft gefüttert werden. Zum einen, weil dies nicht der Natur entspricht. Zum anderen, weil nach und nach auch die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen steigt. Und drittens, weil der Körper sich an die Unterstützung gewöhnt und somit im Laufe der Zeit weniger stark auf sie reagiert. Die Naturheilkunde empfiehlt darum, Kräuter immer nur kurweise zu füttern - nach Bedarf oder nach Jahreszeit.

Wie füttert man die Kräuter denn? Werden sie einfach so über das Futter gegeben oder muss man sie vorm Verfüttern noch speziell zubereiten?

Sie können einfach so unter das Futter gemischt werden. Die meisten Kräuter sind aber noch effektiver, wenn sie als Sud zubereitet und verfüttert werden .

Woher kommen denn eigentlich die Kräuter bei Euch und wie sieht es mit der Haltbarkeit aus?

Unsere Kräuter kommen von einem deutschen Großhändler, der Pflanzen vor allem an Apotheken und die Pharmaindustrie verkauft. Wir haben diesen Lieferanten ausgewählt, weil wir soweit möglich nur in Arzneibuch-Qualität einkaufen wollen. Denn nur diese Qualitätsstufe gewährleistet einen Mindest-Wirkstoffgehalt im Kraut. Und auf die Wirkstoffe kommt es uns an.

Neben Einzelkräutern bietet Ihr auch schon sorgfältig abgestimmte Kräutermischungen für bestimmte Anwendungsbereiche an. Was sind denn typische Anwendungsbereiche bei Pferden?

Es gibt kaum einen Bereich, indem Kräuter nicht eingesetzt werden können: Von Arthrose bis Zahnfleischproblemen ist jede Menge möglich.

Woher weiss ich als Pferdebesitzer denn, welche Kräuter für mein Pferd geeignet sind und wie ich diese richtig dosiere?

Es gibt 2 Möglichkeiten: Entweder ich lese mich in geeignete Literatur ein (geeignet empfinde ich nur solche mit wissenschaftlichem Hintergrund; denn es gibt leider auch viele zweifelhafte Bücher auf dem Markt). Oder ich lasse mich von Experten beraten.

Wie sieht es mit Nebenwirkungen aus? Muss man da etwas aufpassen?

Eine Wirkung haben Kräuter immer. Nur wir Menschen teilen diese Wirkung ein in eine erwünschte und eine unerwünschte. Beides ist möglich (manchmal auch zusammen). Darum sollte man immer wissen, was man füttert - oder sich gut beraten lassen. Pflanzenheilkundler wissen, worauf bei welchen Pflanzen und welchen Tieren zu achten ist und können das Risiko sehr gering halten.

Jetzt zur Sommerekzemzeit stellen wir ja hier im Schaufenster ja speziell Eure Mischung für Pferde mit Sommerekzem vor. Erzähl uns mal bitte etwas über diese Mischung und die Wirkungsweise...

Unsere Haut Kräuter No. 5 enthalten Pflanzen, welche den Hautstoffwechsel fördern, das überreagierende Immunsystem harmonisieren und aufgrund ihrer ausdünstenden Wirkung Mücken ein wenig abschrecken. Da das Sommerekzem eine Allergie ist, sollte das langfristige Ziel sein, den Stoffwechsel und das Immunsystem umzustimmen und zu normalisieren. Dieser Prozess ist möglich, braucht allerdings seine Zeit. Am größten sind die Chancen dann, wenn das Pferd über das Jahr mit unterschiedlichen Kräutern versorgt wird, welche an unterschiedlichen Punkten ansetzen: Dem Darm, da dieser wesentlich mit dem Immunsystem zusammenhängt. Dem Stoffwechsel und der Entgiftung, weil gerade stark belastete Körper zu Allergien neigen. Dem Immunsystem, weil dieses nicht nur überreagiert, sondern sich langfristig auch mit seiner Hysterie erschöpft. Und der Haut, da diese als Barriere gegen äußere Einflüsse fungiert.

Ergänzend dazu gibt es von Euch zur äußerlichen Anwendung ein Hautpflegeöl. Was sind hier die Inhaltsstoffe und wie wirkt dieses auf die Haut?

Zur Hautpflege gibt es viele Möglichkeiten. Und da jedes Pferd anders ist, muss auch bei jedem individuell getestet werden, auf welche Pflege es besonders gut reagiert. Viele Pferdehalter schwören zum Beispiel auf unser Schwarzkümmelöl (innerlich und äußerlich). Andere verwenden nur das Hautpflegeöl, welches aus reinem Nachtkerzenöl besteht. Manche mögen auch das Hautpflegeöl No. 2 sehr (Lebertranöl). Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit juckreizlindernde Tees zum Aufsprühen zu verwenden, biologische Desinfektionsmittel, wenn die Haut bereits offen ist, usw.

Besonders spannend finde ich ja auch Eure Seelenkräutermischungen, die den Pferden z.B. mehr Gelassenheit, Mut oder Freude schenken sollen. Abschließend, wie kam es noch zu diesen besonderen Mischungen?

Neben der Krauterie arbeite ich außerdem als Pferdepsychologin. Bei dieser Arbeit habe ich oft mit Pferden zu tun, die ihre innere Mitte verloren haben oder sogar traumatisiert sind. Die Seelenkräuter verbinden nicht nur meine beiden Arbeitsfelder, sondern auch Körper und Seele des Tieres perfekt. Denn alles ist eine Einheit - nichts lässt sich voneinander trennen: Der Körper hat Einfluss auf die Psyche und diese wiederum auf den Körper. Möchte ich einen Bereich verbessern, ist es darum schlau, an beiden Punkten gleichzeitig anzusetzen. So wird aus einem Bruchstück ein Ganzes und der Kreis schließt sich.

(Schaufenster: Stand April 2017)

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