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Versicherungen für Reiter und Pferde

Wer ein Pferd besitzt, haftet. Das macht eine Pferdehaftpflichtversicherung erforderlich. Aber auch für andere Eventualitäten kann man sich gut absichern. Viele Pferdebesitzer schließen beispielsweise eine OP- Versicherung ab, für den Fall, dass der Isländer sich einer Operation unterziehen muss. In jedem Fall sollte man sich als Pferdebesitzer zu dem Punkt „Versicherungen“ gut beraten lassen – z.B. auch im Internet unter www.vergleichen-und-sparen.de/pferdehaftpflicht.html

Nachfolgend stellen wir Ihnen weitere Ansprechpartner zum Thema "Versicherungen fürs Pferd" vor:

PLZ 01000 - 39999
PLZ 40000 - 69999
PLZ 70000 - 99999
  • © Katharina Merther ks-fotografie.org
  • © YALW
  • © YALW - Fleygur Produkttest Casco Prestige Air
  • © Fleygur - Fleygur Produkttest Casco Prestige Air

 

Tipps von Rechtsanwältin Veronika Raithel

Mit einem PS im Straßenverkehr

Es gibt für alle Freunde der Isländer nichts Schöneres, als mit dem vierbeinigen Freund durch die Gegend zu reiten. Leider ist das in Deutschland ohne Kontakt zum Straßenverkehr oft nicht mehr möglich. Wo Berührungspunkte sind, sind Probleme auch nicht weit.

Generell nehmen auch Reiter mit allen Rechten und Pflichten am Straßenverkehr teil. Kommt es zu einem Unfall, dann wird von den Gerichten und Versicherungen bezüglich der Schadensverteilung abgewogen, von wem im konkreten Fall eine größere Gefahr für den reibungslosen Ablauf des Verkehrs ausging. Es wird zum eine die Betriebsgefahr des PKW/ LKW, zum anderen die von einem Pferd ausgehende Tiergefahr gegeneinander abgewogen. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob einer der Beteiligten gegen die Regeln der Straßenverkehrsordnung verstoßen hat.

Das Oberlandesgericht Brandenburg hatte kürzlich einen Fall zu entscheiden, der sich sicherlich oft wiederholen kann. Der Kläger war mit seinem Pony auf einem an einer stark befahrenen Straße über den rechten Fahrbahnrand angelegten Radweg unterwegs. Im Verlauf einer leichten Linkskurve stießen das Pony und ein linksseitig passierender LKW zusammen, wobei das Tier eine große Fleischwunde am rechten Hinterteil erlitten hat. Es gab vor dem Unfall keinerlei Anzeichen dafür, dass das Pony durch den Straßenverkehr verunsichert war.

Das Gericht hat zunächst festgestellt, dass hier weder dem Reiter, noch dem LKW-Fahrer ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung zur Last gelegt werden kann. Der LKW-Fahrer hat nach Zeugenaussagen auch den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten. Der wird beim Überholen eines Reiters oder Radfahrers mit ca. 1,50 bis 2 m angesetzt.

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