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Pferdephysiotherapie, Osteopathie, Chiropraktik für Pferde

Oftmals erfordert eine Erkrankung oder Verletzung von Knochen, Bändern, Sehnen oder Gelenken, eine längere Rehabilitationsphase, in der auch ein Pferd Krankengymnastik, Osteopathie, Massage oder manuelle Therapie benötigt. Auch bei Blockaden in der Wirbelsäule, die die Reitbarkeit und Durchlässigkeit eines Pferdes einschränken und anderen Problemen mit dem Bewegungsapparat, kann professionelle Tierphysiotherapie helfen.
Wer einen Therapeuten für seinen Isländer sucht, findet nachfolgend Anbieter:

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PLZ 40000 - 69999
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  • © YALW / Tierheilpraxis Radagais
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von Fatma Mirjam Ormeloh

Das Anti-Blockier-System - Chiropraktik

Fatma Mirjam Ormeloh studierte in Hannover Tiermedizin und arbeitete fünf Jahre in Gemischtpraxen in Luxemburg und im Sauerland. Akupunkturausbildung der International Veterinary Acupuncture Society (IVAS) und Chiropraktikausbildung der European Academy for Veterinary Chiropractic (EAVC). Heute arbeitet sie in eigener Praxis mit dem Leistungsangebot der Akupunktur und Chiropraktik bei Pferden und Hunden.

Die Chiropraktik ist eine manuelle Methode, mit der Bewegungsstörungen des Skelettsystems so behandelt werden, dass die Gelenke ihre ursprüngliche Beweglichkeit wiedererlangen. Hierdurch wird eine optimale Stimulierung des Nervensystems erreicht. Das leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung des Körpers. Im Mittelpunkt steht die Funktion der Wirbelsäule (siehe unten „Die Wirbelsäule“). Für einen optimalen Informationsfluss zwischen dem Zentralen Nervensystem und allen Organen und Geweben des Körpers ist eine gute Beweglichkeit aller ihrer Gelenke notwendig. Ist die Beweglichkeit zwischen zwei Wirbeln eingeschränkt, kann es zu einer Beeinträchtigung des austretenden Nervenstranges mit weitreichenden Folgen kommen. Die herabgesetzte Beweglichkeit oder der eingeschränkte Bewegungsspielraum eines Gelenks heißt Blockade. Der Chiropraktiker löst diese, so dass das Gelenk wieder optimal funktionieren kann.

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Osteopathische Behandlungen für Pferde Interview mit Andrea Dinter

Frau Dinter, Sie bieten osteopathische Behandlungen für Pferde an. Was unterscheidet eigentlich die Osteopathie von der Physiotherapie und wie läuft eine Behandlung ab?

Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen Osteopathie und Physiotherapie gerade im Bereich der manuellen Behandlung am Pferd recht fließend. Die Physiotherapie beschäftigt sich grundsätzlich mehr mit den weichen Geweben wie Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien während die Osteopathie noch die Beurteilung und Testung der einzelnen Gelenke in all Ihren Bewegungsrichtungen hinzunimmt. Das bedeutet, dass bei der Physiotherapie im manuellen Bereich vor allem die Massage und Dehnung der betroffenen Körperregionen zum Tragen kommt; dagegen arbeitet die Osteopathie viel mit kleinen unspektakulären Hebeln und Manipulationen direkt am entsprechenden Gelenk. Bei einem Behandlungstermin nehme ich mir viel Zeit, um anfangs eine umfassende Anamnese zu erstellen. Dabei erfrage ich die Daten und Vorgeschichte des Pferdes sowie Haltung, Fütterung, Vorerkrankungen und Ausbildungsstand von Pferd und Reiter etc. Anschließend schaue ich mir das Pferd sowohl im Stand als auch in der Bewegung an der Hand und soweit möglich in allen Gangarten an der Longe oder freilaufend im Round Pen an. Meist wird das Pferd dann noch unter dem Reiter gezeigt. Grundsätzlich wird auch die Ausrüstung wie Sattel und Trense oder der Kappzaum von mir begutachtet. Hierauf erfolgt die Palpation (Abtastung) und eigentliche Befundung sowie Testung der einzelnen Körperregionen und Gelenke. Nachdem ich mein Ergebnis mit dem Pferdebesitzer besprochen habe, wird das Pferd entsprechend der bestehenden Problematiken von mir manuell behandelt. Gerne runde ich zur weiteren Unterstützung des Pferdes die Behandlung durch Anbringen von Physiotape/ EquiK-Tape auf den entsprechenden Köperregionen ab.

Bei welchen Problemen kann eine osteopathische Behandlung helfen? weiterlesen