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Hufschmiede

Jeder ist seines Glückes Schmied, aber beschlagen kann noch lange nicht jeder.
Der Hufbeschlag beim Islandpferd kann weit mehr, als den Huf schützen und Fehlstellungen korrigieren. Die gesamte Bandbreite der Taktvarianten - vom Paß über den Tölt bis hin zum Trab - läßt sich beeinflussen.
Fleygur hilft Ihnen bei der Suche nach dem Gangpferdebeschlag für Ihr Islandpferd. Nachfolgend stellen sich Ihnen Schmiede (und Hufpfleger) vor.

PLZ 01000 - 39999
PLZ 40000 - 69999
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  • © Westdorsel - Hufschmied beim Beschlag

 

Hufbeschlagsschmied Roman Esser berät!

Was tun bei brüchigen Hufen?

Am 12. September 2014 traf sich Simone vom Fleygur Team mit Hubeschlagsschmied Roman Esser auf einem Hof in Münster.

Münster war im Sommer 2014 von starkem Regenwetter und sogar Hochwasser betroffen gewesen. Zuvor gab es eine sehr lange warme und trockene Wetterperiode. Viele Pferdebesitzer im Münsterland hatten hierdurch Probleme mit brüchigen Hufen bei ihren Pferden.

Auch Pferdebesitzerin Melani, deren Pferd betroffen war, hatte deshalb bei ihrem Pferd zunächst die Eisen für einige Zeit abnehmen lassen, damit der Huf etwas nachwachsen konnte. Jetzt war sie sich unsicher, ob schon wieder beschlagen werden könnte und wenn ja, wie. Roman Esser kam zur Beratung und Melani hatte Glück: Die Hufe konnten wieder beschlagen werden!

Zunächst hat sich Roman Esser aber den Wallach von Melani genau angesehen. "Es ist immer wichtig, das ganze Pferd in den Blick zu nehmen", antwortete er auf Nachfragen von Fleygur. Für einen guten Beschlag, sei es notwendig, sich genau über die Haltung des Pferdes und dessen Nutzung zu informieren. Neben den Hufen, der Fussung und dem Fesselstand, müssten auch Rücken und Gebäude Berücksichtigung finden. Dabei helfe ihm auch besonders seine derzeitige Weiterbildung zum Pferdeosteopathen.

Melanis Wallach Smari, der ausschließlich freizeitmäßig im Gelände geritten wird und unter nahezu optimalen Bedingungen gehalten wird (auf einem großen Sandpaddock mit 3 weiteren Pferden, großen angrenzenden Wiesen und guter Rauhfutterversorgung durch eigenes Heu) beurteilte Roman Esser den derzeitigen Hufzustand wie folgt:

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witzige Kolumne von Karen Diehn

Kunstfertig und ausgebucht!

Bei Künstlern ticken die Uhren ja bekanntlich anders… Ich hatte nur bislang Schmiede nicht für Kunsttätige sondern für Handwerker gehalten, wurde aber neulich eines Besseren belehrt. Nachdem ich fast zwei Monate gewartete hatte, um überhaupt in dem übervollen Terminkalender eines ausgebuchten Schmiedes Aufnahme zu finden, sollten nun die Hufe meiner Pferde auf handwerklich hervorragende Weide verschönt werden. Ich begab mich sehr pünktlich zum Stall und richtete den Anbindeplatz her, fegte und putzte die Hufe und Beine des Pferdes. Leider war nach fast zwei Stunden Wartzeit kein Schmied am Horizont zu sehen. Ich rief ihn also an, um in aller Bescheidenheit zu erfragen, ob er denn überhaupt noch käme. Er sei aufgehalten worden, meinte er schroff und käme „später“. Gut Ding will Weile haben, dachte ich, und immerhin scheint der Mann sich ja für seine Kunden Zeit zu nehmen. Eine weitere Stunde verging. Natürlich konnte ich nicht den Hof verlassen, denn schließlich hätte der Kunstschmied ja jederzeit erscheinen können. Die zweite Stunde Wartezeit war schon zäher. Meine Pferde standen längst wieder auf der Weide, mit dreckigen Hufen, ich hatte inzwischen den Paddock und die Boxen gemistet und 200 Ballen Altheu neu gestapelt. Was soll man auch sonst tun, bei knapp 6° Außentemperatur und Nieselregen?! Dann rollte der Meister auf den Hof. Und mit ihm zwei Assistenten, die „Aufhalter“. Ich zerrte meine Pferde wieder von der Weide, fragte noch höflich, ob ich vielleicht das Pferd mal vortraben solle… Da nahm mir der eine Assistent schon den Strick aus der Hand, während der andere nach dem Vorderhuf griff und meinte, ob ich nicht das zweite Pferd auch schon mal hinstellen könnte. Das kunstfertige Ausschneiden der acht Pferdehufe dauerte auf diese Weise gerade mal 15 Minuten.

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