• Melissa Heinze mit Myrkvi vom Quillerhof
  • Anna Fiedler mit Japur
  • Marvin Heinze mit Hetja vom Quillerhof
  • © YALW
Islandpferde reiten, was kann schöner sein?

Es sind die Gangarten Tölt und Rennpaß, die das Reiten auf dem Islandpferd so faszinierend machen. Rennpaß ist eine atemberaubende Gangart für Tempofanatiker. Tölt kann gemütlich und bequem sein, aber auch rasant und spektakulär. Wollen Sie Wanderreiten oder an Weltmeisterschaften teilnehmen, die Islandpferde - Szene bietet für jeden etwas.

Ausbildung für Pferd und Reiter

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Wanderreiten und Reittherapie

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Isländer als Therapeuten

Auch in der Reittherapie werden Isländer wegen ihres angenehmen Wesens und ihrer handlichen Größe eingesetzt.
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Fleygur Interviews

Interview mit Þorarinn Eymundsson Þórarinn Eymundsson ist Reitmeister und erfolgreicher Turnierreiter in Island. Heute arbeitet er u.a. als Reitlehrer in Hólar. 2007 ist er mit dem Hengst Kraftur frá Bringu Weltmeister im Fünfgang geworden.

Interview mit Manuel Jorge de Oliveira Manuel Jorge de Oliveira, portugiesischer Reitmeister und einer der berühmtesten Stierkampfreiter unserer Zeit hat seine aktive Karriere als Stierkampfreiter beendet und konzentriert sich heute darauf, sein großes Wissen über die Pferde und das Reiten weiterzugeben. Fleygur sprach mit dem Reitmeister!

 

Artikelserie und Interview: Bewegungslehre nach Eckart Meyners

Eckart Meyners war über 38 Jahre lang Dozent für Sportpädagogik an der Universität Lüneburg. Seit 1976 widmet er sich Fragen des Bewegungslernens beim Reiten. Da die Reitlehre als Bewegungslehre für das Pferd gilt, sie aber keine Bewegungslehre des Menschen enthält, hat Meyners in diesem Defizit die Chance gesehen, den Reitern, Ausbildern und Richtern die Vielfältigkeit des menschlichen Bewegungslernens durchschaubar zu machen. Er schult für die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und international Landestrainer, Ausbilder, Richter und Reiter. Er ist der anerkannte Experte auf dem Gebiet der Bewegungslehre. Mittlerweile gibt es über 80 Berufsreitlehrer, die über die Zusatzqualifikation "Eckart Meyners-Bewegungstrainer" verfügen.

Dreiteilige Artikelserie über die Leistungsgrundlagen des Reiters und Konsequenzen für das Pferd

Ein Interview mit Eckart meyners gibt es hier zu lesen

 

Kursbericht: Dual-Aktivierung® und EquiKinetic®

Schnupperkurs Dual-Aktivierung® und EquiKinetic®

Gabi und Simone von Fleygur hatten Eduard Stirnberg eingeladen, einen Mini Schnupperkurs zum Thema Dual-Aktivierung® und Equikinetic® zu geben.
Kirsten Stephan, IPZV Trainer C und Doris Haardt, Islandpferdezüchterin fungierten als Reporter mit den Islandpferden vom Kattmannskamp als "Kurstester".
Stirnberg ist ehemaliger Leiter vom Tierpark Bochum, ehemaliger Viererzugfahrer und autorisierter Geitner Instructor. In einer guten Stunde Theorie vermittelte er uns die Idee der Dual-Aktivierung®:

Michael Geitner begründete diese Methode, basierend auf der Erkenntnis, daß Pferde die Farben blau und gelb am besten wahrnehmen, und schnell wechselnde Reize auf jeweils dem rechten und linken Auge zur besseren Vernetzung der Gehirnhälften beitragen. Die Dual-Aktivierung® hilft Synapsen zu verknüpfen, ähnlich wie Anreize bei Kleinkindern. Davon profitiert das Pferd geistig: es hat weniger Stress und lernt leichter, und körperlich: es kann Händigkeit und Schiefe besser überwinden und lernen, sich selbstständig auszubalancieren. Stirnberg:“ Das Pferd soll ja mitdenken…“  Deshalb gilt: keine Ausbinder oder Hilfszügel und beim Reiten oder Longieren durch die Gassen: Zügel  (Longe) nachgeben.weiterlesen

Unser großes Fleygur- Interview mit Michael Geitner ist hier zu lesen

Islandpferde klassisch reiten?

Isländer und Klassik ? Artikel von Anna Fiedler

Wie man es auch dreht und wendet, auffallen tue ich immer. Entweder wegen der „falschen“ Reitweise auf einem Islandpferd oder aber wegen der richtigen Reitweise auf der falschen Pferderasse. Aber was ist eigentlich so falsch daran, einen Isländer klassisch zu reiten? Naja meiner Meinung nach Nichts. Und warum ich so ein starker Befürworter der klassischen Reitweise eben auch für Isländer bin, möchte ich gerne anhand meiner und Jarpurs Geschichte erklären. Bilder: Anna und Japur

Begonnen habe ich das Reiten auf dem damals als Wanderreitstation Schwarzpappel bekannten Hof mit 5 Jahren. Zuvoriges auf Mamis Haflinger sitzen jetzt mal ausgeschlossen. Dort bekam ich dann auch mein erstes Pflegepferd Glanni, mit dem ich sämtliche Basics zum Thema Erziehung, Tölt, Dressur, Trail und was man als Freizeitreiter eben sonst noch so braucht, lernte. Als ich dann 11 wurde, wurde Glanni 20 und war wegen seiner Arthrose in seiner Leistungsfähigkeit immer mehr eingeschränkt. Meine Reitlehrerin war der Meinung, dass langsam Ersatz her muss, damit unser alter Herr endlich in Rente gehen und sein Gnadenbrot genießen kann (Das tut er mit seinen inzwischen 27 Jahren im Übrigen immer noch). Und wie das Schicksal manchmal so spielt, verkaufte eine alte Freundin aus Zeitmangel ihren 9 jährigen Islandwallach Jarpur. Weiterlesen

Erfahrungsberichte

Reitkurs mit Manuel Jorge de Oliveira:
Bei der Soiree hatte auch ein Islandpferd mitgewirkt (siehe Artikel Isländer und Klassik ? von Anna Fiedler.

Um uns einen näheren Einblick in die Arbeit des portugiesischen Reitmeisters zu ermöglichen, wurde Melissa von Frau Sonntag als Zuschauerin zu einem Reitkurs, der am 6. und 7. September 2014 auf dem Degen-Hoff in Toppenstedt stattfand, eingeladen. Zehn Reiter mit den unterschiedlichsten Pferden (vom Lusitano über PRE und Holsteiner bis zum Reitpony ) und 35 Zuschauer nahmen teil. Frau Sonntag moderierte die Veranstaltung und übersetze die englischen Erklärungen von Herrn de Oliveira für die Zuschauer. In Ihrer Einleitung betonte sie, dass Herr de Oliveira nicht nach einem starren Schema vorgeht, sondern sich auf jedes Pferd einstellt und individuell mit jedem Pferd arbeitet. Dabei greift er zurück auf seine langjährige Erfahrung, sein reichhaltiges Wissen und seine Intuition. weiterlesen

Fachartikel - Grundlagenwissen und Bodenarbeit

In unserem Artikelverzeichnis finden Sie eine Reihe interessanter Fachartikel, die Ihnen Tipps und Anrgegungen zur Ausbildung Ihres Islandpferds geben.

Zum Einstieg in die Thematik "Ausbildung des Islandpferdes" bietet sich der folgende Artikel an:

Islandpferde selbst ausbilden- eine oder keine gute Idee? von Margit Heumann
Wer sich nicht sicher ist, ob er sein Pferd selbst ausbilden sollte oder lieber in Beritt geben sollte, findet in diesem Artikel hilfreiche Checklisten zum Ankreuzen, die sicherlich Antwort geben werden.

Anregungen zur grundlegenden Bodenarbeit erhalten Sie z.B. hier:

Natural Horsemanship in Theorie und Praxis von Eike Ruckenbrod
Auszug:
"Natural Horsemanship ist in der Pferdeszene ein wesentlicher Begriff. Unabhängig von der Pferderasse, Alter, Geschlecht und Reitstil, bringt uns diese Methode der Sprache des Pferdes näher.
Natural Horsemanship ist in der Pferdeszene ein wesentlicher Begriff. Unabhängig von der Pferderasse, Alter, Geschlecht und Reitstil, bringt uns diese Methode der Sprache des Pferdes näher. Der Grundgedanke dieser Arbeitsweise ist, mit dem Pferd in der ihm verständlichen Sprache zu kommunizieren. Der entscheidende Unterschied in der Kommunikation zwischen Mensch und Tier ist die Form der Verständigung. Während der Mensch sich durch Worte mitteilt, spricht das Pferd mit dem Körper. Der Gedanke ist genauso alt, wie der Umgang des Menschen mit dem Pferd. Oft lösen wir durch unkontrollierte Körpersprache ungewollt instinktgesteuerte Reaktionen des Pferdes aus und bewirken dadurch genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen. Um genau das zu vermeiden, müssen wir das Wesen des Pferdes verstehen. " weiterlesen

 

Fachartikel - Töltreiten

Gerade die Gangarten Tölt und Rennpaß machen einen Großteil der "Faszination Islandpferd" aus.

Während der Rennpaß nur wenigen, weit fortgeschrittenen Reitern und Pferden vorbehalten sein sollte, kann auch der Freizeitreiter den Tölt genießen.

Fachartikel zum Thema Töltreiten sind zum Beispiel:

Tölt - eine unendliche Geschichte von Margit Heumann
Wissenswertes zum Thema "Tölt"
"Nicht nur an Islandpferdestammtischen ist Tölt (neben Pferdekrankheiten und ihren Therapien) das Hauptgesprächsthema, auch unser Reitunterricht beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Tölt. Dies ist der Versuch einer Auflistung der wichtigsten Elemente, die aus einem Reiter einen Töltreiter machen, wobei zwischen Töltanfängern und fortgeschrittenen Töltreitern ebenso unterschieden werden muss wie zwischen Viergängern, Fünfgängern und Naturtöltern. Töltreiten ist nichts für blutige Anfänger. Gewisse reiterliche Mindestvoraussetzungen muss ein Reiter erfüllen, bevor er überhaupt an Tölt denken darf, als da sind: ..." weiterlesen

Töltreiten von Janine Köhler
Wege vom Pass zum taktklaren Tölt
"1. Vorbemerkung Das Islandpferd ist, gemessen an anderen europäischen Pferderassen, eher klein. Sein Stockmaß beträgt im Durchschnitt 1,34 m bis zum Widerrist. Aufwachsbedingungen und die vielseitige Beanspruchung haben ein ungeheuer starkes und ausdauerndes Pferd hervorgebracht, und keine andere Pferderasse der Welt verfügt über eine derartige Vielfalt der Gänge. Daher ist Töltreiten wohl das wichtigste Thema der Islandpferdereiterei. Schließlich ist gerade mit Islandpferden das Bild von flott vorwärtstöltenden heiteren Reitern und Pferden verbunden. Sie prägen dieses Bild lange vor dem Auftauchen der anderen Gangpferderassen, zumindest in Deutschland bzw. Europa. Das zum richtigen Tölten oft wesentlich mehr gehört, als sich einfach auf einen Isländer hinaufzuschwingen und loszulegen, steht außer Frage. Tölt ist – wie Schritt, Trab und Galopp – eine natürliche Gangart des Pferdes. Trotzdem funktioniert Töltreiten nicht wie Trab- oder Galoppreiten. ...". weiterlesen

 

Tonys Interviewecke


Tony der wissbegierige Ponyreporter führt für Sie spannende Interviews rund ums Islandpferdpferd.

Zum Thema Ausbildung von Islandpferden erschien in Tonys Interviewecke folgendes Interview:

 

Klassische Dressur - auch für Islandpferde?
Interview mit Anja Beran

Fleygur: "Die klassische Reitkunst lässt sofort an stolze Spanier oder elegante Warmblüter denken, wie sie auch in wunderschönen Bildern in Ihrem Buch „Klassische Reitkunst“ abgebildet sind. Aber lässt sich da auch ein Bezug zu den Gangpferden, speziell zu den Isländern finden? Können auch die von der Klassischen Reitkunst profitieren?"

Anja Beran: "Ja selbstverständlich lässt sich ein Bezug zu den Isländern finden, die klassische Dressur ist für alle Pferde da! Laut Definition ist es die Fähigkeit, das Pferd durch Güte und logisch aufgebaute Übungen, die auf Harmonie und dem Naturgesetz von Gleichgewicht basieren, so auszubilden, dass es sich zufrieden und selbstbewusst dem Willen des Reiters unterwirft, ohne dass sein natürlicher Bewegungsablauf auf irgendeine Art darunter leidet.
Das Pferd soll durch die gymnastischen Übungen der klassischen Dressur bis ins hohe Alter gesund und einsatzfähig erhalten werden und den Reiter unbeschadet tragen können. Ein weiteres Ziel ist die Minimierung der Reiterhilfen. Anders sollte man auch einen Isländer nicht ausbilden, oder?"

Fleygur: "Was gilt im Hinblick auf die Islandpferde, die sich im Körperbau und Charakter doch von den „Großen“ zum Teil deutlich unterscheiden? Oft kommen Zweifel, ob dass die Ponies auch können oder können sollten."

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Wer sich für die klassische Reitkunst und Anja Beran näher interessiert, dem sei das Buch:
Klassische Reitkunst mit Anja Beran
Eine Anleitung für verantwortungsvolles Reiten
empfohlen.
Hier finden Sie die Buchvorstellung.

 

Unterhaltung

Neben aller Fortbildung, Training und Unterricht für uns und unsere Isländer, sollen Spaß und Unterhaltung natürlich nicht zu kurz kommen.
Lesen Sie wozu es führen kann, wenn man es übertreibt:

Trainerhopping von Karen Diehn
aus ihrer witzigen Kolume: Alles ganz isi – Mein Leben mit Isländern

"Ich habe eine Freundin namens Susi, die ein sehr stressiges und zeitaufwändiges Hobby hat. Nein, ich meine nicht die Reiterei oder ihr Islandpferd. Aber Susi betreibt aktives Trainer-Hopping, das bedeutet, sie macht an 30 Wochenenden im Jahr Kurse bei jedem Trainer, der eine heilversprechende Methode praktiziert, eine bahnbrechende Idee des Reitens verkauft oder schlicht eine Aura verbreitet, die sie dahin schmelzen lässt. Die Lehrgansleiter, hauptsächlich Männer, haben fast alle exotisch klingende Namen und sprechen nur gebrochen Deutsch. Das stört Susi aber nicht, sie kutschiert ihren Wallach Lullari gerne 300 Kilometer weit für „Rennpass-Reiten nach Methode von Odinsson&Heklasdottir“ und fünf Tage 400 Kilometer zu „Pferdeflüstern für Fortgeschrittene mit Don Jaime Manolo Los Santos Torres. ..." weiterlesen

Weitere Teile dieser tollen Kolume finden Sie in unserer Kategorie Unterhaltsames