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Jungpferdeaufzucht für Islandpferde

Aufzuchtsplätze für Absetzer und Jungpferde

Wer ein Fohlen oder Jungpferd besitzt, sucht nach einem geeigneten Hof für die Jungpferdeaufzucht. Ein verantwortungsvoller Aufzüchter sorgt für ausgewogene Fütterung und schafft Anreitz und Möglichkeit zur Bewegung. Ein in der Jungpferdeherde aufgewachsener Isländer entwickelt sich zu einem ausgeglichenen, respektvollen Partner, der sich auf das Einreiten freut.

Hier finden Sie die Fleygur-Übersicht mit Adressen und Links von Züchtern, die sich über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits freuen:

PLZ 01000 - 39999 Island / Dänemark
PLZ 40000 - 69999 Österreich / Italien
PLZ 70000 - 99999 USA
  • Junghengste auf der Weide
  • © YALW
  • © YALW

 

Artikel zum Thema Aufzucht:

Margit Heumann - Sozialisieren, statt verhätscheln

Vom Umgang mit Islandpferden

Was tun, wenn das Pferd die volle Mistkarre umwirft?
Wie muss ich mein Pferd anbinden?
Wie verlade ich mein Pferd?
Was soll ich machen: Mein Pferd lässt sich nicht einfangen?
Kann ich mein Pferd gefahrlos zwischen parkenden Autos hindurch führen?

Mit solchen Fragen und unzähligen anderen wird jeder Pferdehalter und Reiter immer wieder konfrontiert. Es ist unmöglich, alle Situationen vorauszusehen, und es gibt keine hundertprozentig funktionierenden Rezepte, wie sie zu bewältigen sind. Aber es gibt einige hilfreiche Grundregeln für den Umgang mit unseren Islandpferden:

•  Ruhe und Geduld schaffen eine Vertrauensbasis.

•  Vorsicht und Aufmerksamkeit tragen dazu bei, die Reaktionen des Pferdes frühzeitig zu erkennen und richtig einzuschätzen.

•  Konsequenz und eindeutige Kommandos sind notwendig, damit der Mensch wie ein ranghöherer Artgenosse respektiert wird.

•  Lob (weiche Stimme, Halsklopfen, ev. Leckerli) und Tadel (scharfe Stimme, ev. Gerte) müssen sofort erfolgen.

•  Nicht jede Verweigerung ist strafwürdig: Hat das Pferd Angst, muss es beruhigt werden. Ungehorsam begegnet man mit Konsequenz. Nur bei offensichtlicher Widersetzlichkeit – die relativ selten vorkommt! – kann Strafen angebracht sein.

•  Ungeduld, Zorn und Unbeherrschtheit haben im Umgang mit Pferden ebenso wenig verloren wie Angst und Unsicherheit.

Die natürlichen Verhaltensweisen sind die Grundlage für jeglichen Umgang mit Pferden. Viele Probleme entstehen durch Nachlässigkeit, Inkonsequenz, Unsicherheit oder Vermenschlichung. Das Ergebnis sind aufdringliche, respektlose, rüpelhafte Pferde, die unter Umständen wirklich gefährlich werden können. Es ist also durchaus artgerecht, unseren Pferden von klein an Manieren beizubringen, so wie Wildpferdefohlen das herdengemäße Sozialverhalten von ihren Müttern und den Gruppenmitgliedern erfahren – und das nicht zimperlich und mit aller Konsequenz. Genau so sollten wir Menschen vorgehen: pferdeverständlich und konsequent, frei nach dem Motto: sozialisieren, statt verhätscheln.

Das müssen alle Pferde lernen:

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