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Interview mit Xenia Brunk- zertifizierte Pferdeergonomin nach Saddlefit 4 Life

Um einer schier endlosen Sattel-Odyssee, die Xenia selbst mit ihren eigenen Pferden erlebt hat, endlich ein Ende zu setzen, wollte sie einfach mehr wissen und selbst beurteilen können, ob die Sättel ihren Pferden passen oder nicht – vor allem aber wollte sie endlich Lösungen.

Aus diesem Grund absolvierte sie die Ausbildung zur zertifizierten Pferdeergonomin nach dem Saddlefit 4 Life – Prinzip – damals noch bei Jochen Schleese selbst, dem „Erfinder“ des Konzepts. Danach folgten etliche Übungsvermessungen, sowie weitere Praktika und Seminare rund ums Thema Saddlefitting. Die dort gewonnenen Kenntnisse ließen sich hervorragend mit ihrer Arbeit als Tierheilpraktikerin verbinden und sie konnte beobachten, wie gut sich Pferde durch einen passenden Sattel körperlich erholen können, bzw. wie man Erkrankungen des Bewegungsapparates einfach vorbeugen kann. Deshalb arbeitet sie auch gern mit Osteopathen, Physiotherapeuten, etc. zusammen, um ein optimales Ergebnis zum Wohl eines Pferdes zu erzielen. Als stolze Besitzerin einer 8-köpfigen bunten Isländer-Herde, ist ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit das Besatteln von Isländern und anderen Pferden mit besonders kurzer Auflagefläche.

Wir haben Xenia zu Ihrer Arbeit als Pferdeergonomin befragt.

Xenia, Du bist zertifizierte Pferdeergonomin nach Saddlefit 4 Life. Was umfasst den Aufgabenbereich einer Pferdeergonomin genau?

An erster Stelle steht für mich der Beratungs- und Erklärungsaspekt. Durch meine Ausbildung als Tierheilpraktikerin und Pferdeergonomin habe ich besondere Kenntnisse in den Bereichen Anatomie, Physiologie, Biomechanik und dementsprechender Sattelpassform. Ziel meiner Arbeit ist es, den Pferdebesitzern diese komplexen Aspekte in Bezug auf ihren Sattel nahe zu bringen und so zu erklären, dass man versteht, ob und warum ein Sattel passt oder nicht.
Die exakte Vermessung des Pferdes - um mit verwertbaren Daten arbeiten zu können - ist ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

Was erwartet den Pferdebesitzer bei einer Sattelberatung von Dir?

Das Wichtigste ist mir, dass meine Kunden verstehen, was für die Passform eines Sattels wichtig ist und wie sie selbst beurteilen können, ob ihr Sattel für ihr Pferd geeignet ist oder eben nicht. Auf diese Grundlage stützen sich nicht nur die allgemeinen Beratungstermine, sondern auch alle weiteren Leistungen, bis hin zum Verkauf und Anpassungen. Ein zusätzlicher Bestandteil der umfassenden Beratung ist (neben der genauen Vermessung von Pferd und Mensch) auch das Probereiten. Es reicht einfach nicht aus, den Sattel auf einem stehenden Pferd zu beurteilen, denn dafür ist er nicht gemacht. Nur in dynamischen Sattelkontrollen können Fragen geklärt werden wie zum Beispiel: Wie läuft das Pferd damit in den unterschiedlichen Gangarten? An welchen Punkt wird der Reiter gesetzt? Werden individuelle Reitfehler eher gefördert oder gibt der Sattel dem Reiter Unterstützung und Freiheit, seiner individuellen Anatomie und Haltung folgend? Man sollte also einiges an Zeit mitbringen.

Islandpferde sind ja Dein absoluter Arbeitsschwerpunkt. Was muss man bei Islandpferden in Punkto "Sattel" besonders im Blick haben?

Islandpferde entsprechen nicht den üblichen „Normpferden“, von denen der Großteil der Sattelhersteller ausgeht. Als ersten großen Knackpunkt (und das kennen wohl die meisten Isibesitzer) steht da natürlich die oft (sehr) kurze Auflagefläche, auf der jedoch in der Regel der Po eines erwachsenen Reiters untergebracht werden muss. Und inzwischen haben viele Reiter auch erkannt, dass das alte Konzept des Island-Flachsitzers, mit nach hinten verlagerten Schwerpunkt und großen Pauschen, weder dem Pferd, noch dem Reiter gut tut, da es meist mit Schmerzen, Langzeitschäden und Bewegungseinschränkungen für beide Seiten einhergeht. Nun müssen also physiologisch sinnvolle Konzepte für Pferd und Reiter her, die gleichzeitig dem Problem extrem kurzer Pferderücken mit erwachsenem Reiter gerecht werden – das schaffen leider die wenigsten Hersteller. Aus diesem Grund arbeite ich hauptsächlich mit der Firma Sommer zusammen, die diese Ansprüche verstanden hat und nach meinen Vorgaben in maßangefertigte Sättel umsetzt.

Es gibt inzwischen ja auch so viele unterschiedliche Sattel-Modelle auf dem Markt, auch speziell für Islandpferde. Wie sollte ein guter Sattel für Islandpferde Deiner Meinung nach aussehen?

Ich bin der Meinung, dass man sich gar nicht auf ein spezielles Sattelmodell für Isländer festlegen kann, da die Rasse sich in völlig verschiedene Pferdetypen mit unterschiedlichsten Gangveranlagungen und Bewegungsabläufen unterteilt. Die wichtigste Grundlage ist eine gute und individuelle Passform fürs Pferd, vor allem aber auch ein Schnitt, der den Reiter so optimal positioniert und nicht einzwängt, dass er im natürlichen Schwerpunkt des Pferdes sitzt und einen guten, aufrechten Reitersitz entwickeln kann, ohne von der Sattelform daran gehindert zu werden. Aufgrund der Größe unserer Kleinpferde fällt es ihnen natürlich rein physikalisch schwerer, die Balance mitsamt einem erwachsenem Reiter zu halten, als einem Großpferd mit dem gleichen Reiter. Der Sattel muss beide also optimal unterstützen. Das heißt im Klartext, dass ich sehr oft Dressursatteltypen mit besonders geschnittenen Sattelblättern empfehle, die dem Pferd durch den sinnvollen Schwerpunkt und spezielle Kissenformen gut passen. Der Reiter sollte dann – zum Beispiel durch ein vorgeschnittenes Sattelblatt – so sitzen, dass er sein Becken ohne Mühe aufrichten kann und ein ruhiges Bein hat, ohne in eine feste Position gepresst zu werden. Mit einem derartigen Blatt ist man natürlich auch in der Nutzung sehr flexibel: sowohl Dressurlektionen, Gymnastizierungsübungen, Turniere, Geländeritte oder sogar mal der ein oder andere Sprung sind damit problemlos möglich.

Welche Sättel nutzt Du heute selbst für Deine Isis?

Ich selbst nutze für meine Pferde ausschließlich komplette Maßanfertigungen: der Sommer S-Spezial ist einfach mein absoluter Lieblingssattel! Ich kenne ansonsten keinen Sattel, den die Pferde so gerne tragen und – vorausgesetzt, er wurde individuell und kompetent für das jeweilige Pferd-Mensch-Team ausgesucht und gestaltet – ein so enges Gefühl zum Pferd bietet, dass wirklich alles ankommt, was ich meinem Pferd vermitteln möchte. Durch dieses extrem nahe Sitzgefühl hatte ich auch die Möglichkeit, mich selbst reiterlich weiter zu entwickeln, da ich endlich mal spüren konnte, was sich da unter mir bewegt und wie ich darauf reagieren kann. Einfach ein schönes Gefühl! Aber auch für meine 8 eigenen Isländer gilt: jeder hat seinen eigenen Sattel, der immer als Sonderanfertigung gebaut wurde (Kissenformen, Länge, Baum, Sitztiefe, etc.), um der individuellen Anatomie des jeweiligen Pferdes gerecht zu werden. Außerdem hat natürlich jedes meiner Pferde seine eigene spezielle Optik, so dass die Sättel nicht unterschiedlicher aussehen könnten – das ist einfach mein persönliches Faible.

Viele Pferdebesitzer haben schon eine lange und teilweise auch sehr teure Sattel-Odyssee hinter sich und sind stark verunsichert. Was kannst du diesen Reitern raten?

Bitte lasst euch gut beraten! Schaut euch möglichst viele unterschiedliche Sattelkonzepte an, fragt euch durch. Wenn jemand keine guten Antworten hat oder ihr ein komisches Gefühl habt, kauft dort keinen Sattel! Fragt dem Verkäufer Löcher in den Bauch. Nehmt euch auf alle Fälle viel Zeit für den Sattelkauf und lasst euch nicht auf die Schnelle abspeisen mit „der passt schon…“ oder „das ist der einzige, den ich dabei habe und der ihrem Pferd passt“. Probiert immer mehrere Sättel aus, um zu verstehen, was genau euch und eurem Pferd gut tut! Verlasst euch nicht auf Laien-Aussagen einzelner Reiter wie „nur dieser Sattel ist toll“, sondern hört euch lieber um, wie zufrieden eure Stallkollegen, Freunde, Bekannte mit ihren Sattelverkäufern sind, wie sie beraten wurden und wie es mit dem weiteren Service klappt. Gut ist auch, wenn ihr einen vertrauten und kompetenten Berater dabei habt, der euch und euer Pferd gut kennt und ganz neutral von außen beurteilen kann, wie ihr auf welchem Sattel sitzt und wie sich das Pferd in der Bewegung damit verändert! Auch wenn man manchmal dringend einen neuen Sattel braucht: lasst die Lieferzeit nicht das Argument sein, denn was schnell da ist, ist oftmals nicht perfekt und man bereut den Kauf genauso schnell.
Und ganz wichtig: der Sattel, den ihr kauft, sollte unbedingt veränderbar sein und das bitte nicht nur um 1-2 Kammerweiten!!!

 Manche schwören auf baumlose Sättel. Es gibt sie in verschiedenen Arten, von Fell bis Leder. Eignen die sich für Islandpferde?

Ich persönlich bin kein baumlos-Fan, da diese Sättel oftmals diverse grundsätzliche Probleme mit sich bringen, die auch durch Anpassung nicht zu beheben sind (z.B. Länge, sie setzen den Reiter oft extrem breit und damit in den Stuhlsitz, was wiederum zu Balanceproblemen und Punktbelastungen führen kann, etc.). Meiner Erfahrung nach, laufen die Pferde – egal ob Isländer oder sonst eine Rasse - am besten mit einem gut angepassten Baumsattel. Leider liegt die Crux in „gut angepasst“, denn das können die wenigsten Sättel erfüllen. Selbst wenn der Sattel dem Pferd mal gepasst haben sollte, verändert es sich ständig und der Sattel muss diese Veränderungen stufenlos mitmachen können und von einem kompetenten Saddlefitter oder Sattler immer wieder neu angepasst werden. Der Baum muss zum Rücken passen, das Kopfeisen zum Schulterwinkel und natürlich muss die Balance stimmen und die Kissen gut liegen. Ansonsten kann natürlich auch ein Baumsattel Probleme bereiten. Prinzipiell finde ich aber, dass alles immer individuell betrachtet werden muss und was dem einen gut taugt, kann für den anderen schon ein großes Problem bedeuten. Es muss also – ob mit oder ohne Baum – immer eine gute individuelle Lösung gefunden werden. Natürlich macht es auch einen Unterschied, ob zu Sitzschulungszwecken mal ein Reitpad oder Fellsattel aufgelegt wird (das wird in der Regel wohl kaum schaden) oder ob man permanent damit unterwegs sein möchte.

Sprechen wir über den Reiter. Heute sitzen mehr Frauen im Sattel als Männer. Brauchen Frauen und Männer eigentlich unterschiedliche Sättel?

In meiner Ausbildung wurde das so unterrichtet. Ich selbst bin inzwischen der Meinung, dass man zwar auf die anatomischen Unterschiede eingehen muss, dass die Hauptprobleme aber eher in grundsätzlichen Standardkonstruktionen, wie zu geraden Sattelblättern oder zu breiten Sitztaillen liegen und das ist für Männer und Frauen gleich unangenehm und unpassend. Die Passform lässt sich leider nicht nur auf das Reitergeschlecht runterbrechen, sondern wird durch sehr viele weitere individuelle Faktoren beeinflusst. Ein guter Sattel muss nicht nur dem Pferd, sondern unbedingt auch dem Reiter perfekt passen – sich als Mensch dem Sattel anzupassen, funktioniert einfach nicht, denn wenn man schlecht sitzt, wird das Pferd automatisch schlecht laufen.

Was ist, wenn mehrere Leute ein Pferd reiten. Wird die Sattelauswahl dann besonders schwierig oder braucht es dann eigentlich sogar mehrere Sättel?

Wenn man es ganz genau nimmt, wären unterschiedliche Sättel natürlich toll. Praktisch wird sich das aber wohl niemand leisten, da ein guter Sattel viel Geld kostet. Nichts desto trotz gibt es Sättel, deren Schnitt ich so gestalten kann, dass in der Regel sehr viele Menschen damit zurecht kommen. Solche Schnitte und Formen ergeben sich aus Erfahrungswerten. Es gibt aber auch immer wieder Reiter, die sehr individuelle anatomische Vorgaben haben, die es einem anderen Reiter u.U. schwer machen, mit diesem speziellen Sattel zurecht zu kommen. Bei extremen Größen und Gewichtsunterschieden sollte man ggf. über unterschiedliche Sättel nachdenken.

Was ist noch auf Seiten des Reiters bei der Sattelauswahl zu beachten?

Man sollte sich unbedingt wohl fühlen! Allerdings sollte auch nicht aus den Augen gelassen werden, dass ein bequemer Sofa-Sitz zu Schwerpunkt Verschiebungen führen kann, die dem Pferd Schmerzen bereiten. Bei Sattelanproben ist mir deshalb wichtig, dass der Reiter wirklich ohne Anstrengung einen aufrechten und korrekten Sitz einnehmen kann, da dieser die Grundlage für alle weiteren reiterlichen Entwicklungen darstellt und für das Pferd größtmögliche Entlastung bedeutet. Natürlich ist auch die passende Sitzgröße sehr relevant. Da es bei Islandpferden oft ein Längenproblem gibt, werden häufig viel zu kleine Sättel verkauft, die dem Reiter (und automatisch auch dem Pferd) Probleme bereiten. Wenn der Sattel in der passenden Reitersitzgröße für das Pferd zu lang ist, ist es einfach nicht der richtige Sattel. Absolutes No-Go sind ein allgemein unangenehmes Gefühl beim Probereiten, Anstoßen des Schambeins, schmerzende Sitzbeinhöcker (z.B. aufgrund eines zu kleinen oder zu schmalen Sitzes), etc.. Meist entwickelt man dadurch auf Dauer einen völlig falschen Sitz, um dem unangenehmen Gefühl oder gar den Schmerzen zu entgehen. Das wird nicht besser, sondern in der Regel immer schlechter und kann zu schweren Langzeitschäden führen.

Pferde und Reiter verändern sich ja auch. In welchen Abständen sollte der Sattel nochmal überprüft werden?

Leider ein ganz schwieriges Thema und auch hier gibt es keine Standardempfehlung, da viel davon abhängt, wie oft und in welchem Maß das Pferd geritten wird, in welchem körperlichen und muskulären Zustand es ist, wie alt es ist, etc. Ich empfehle meinen Kunden einen Kontrolltermin, spätestens sobald sie sich im Sattel unwohl fühlen und versuche ihren Blick so gut wie möglich zu schulen, wie sie die ersten Anzeichen erkennen, wenn der Sattel nicht mehr gut liegt.

Sind gute Sättel eigentlich zwangläufig teuer?

Da ein guter Sattel meist ein sehr individueller Sattel ist und Isländer – wie schon erwähnt – in der Regel nicht der gängigen Sattelnorm entsprechen, arbeite ich hauptsächlich mit Maßsätteln, bei denen man wirklich alles so zusammenstellen und anpassen kann, wie es das jeweilige Pferd-Reiter-Team braucht. Dazu kommt bei meinen Sätteln auch ein sehr hoher Qualitäts- und Passformanspruch, sowie die – in meinen Augen absolut notwendige - Grundlage der kompletten Veränderbarkeit des Sattels. Leider erfüllen die wenigsten Sättel und Marken all diese Ansprüchen. Ich arbeite deshalb hauptsächlich mit Sätteln der Firma Sommer, die nicht nur all diese Kriterien erfüllen, sondern auch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Man sollte bedenken, dass die Anschaffungskosten für den perfekten Sattel zwar erstmal höher sein mögen, als bei einem Standard- Sattel von der Stange, dafür bleiben sie bei guter Auswahl auch wirklich einmalig, da der Sattel einfach immer wieder angepasst wird und nicht jedes Mal ein neues Modell gekauft werden muss, weil die Veränderbarkeit nicht gegeben oder die Qualität so minderwertig ist, dass bald hohe Instandsetzungskosten entstehen.

Zum Sattel gehört natürlich auch der passende Gurt. Macht das Material (Leder, Neopren, Baumwolle etc.) einen großen Unterschied? Welcher Gurt eignet sich für die Islandpferde besonders? Wie bestimmt sich die passende Länge? 

Auch das Sattelzubehör ist von großer Bedeutung. Durch eine ungeeignete Sattelunterlage kann man beispielsweise den besten Maßsattel in seiner Passform massiv verschlechtern. Man sollte also auch das Zubehör auf den Sattel abstimmen. Wie alles, ist auch die Gurtfrage sehr individuell zu betrachten und am besten probiert man verschiedene Möglichkeiten aus. In meiner Beratung ist mir vor allem die passende Länge wichtig. Gerade bei Isländern haben wir häufig das Problem, dass Gurtschnallen am Ellenbogen liegen und dort massiv stören können – der Gurt sollte möglichst lang gewählt werden, allerdings darf er natürlich nicht zu lang sein und durchhängen. Das Material sollte im besten Fall atmungsaktiv sein, nicht reiben und keinesfalls rutschen. Mein persönlicher Lieblingsgurt ist der Sommer Elegance Ledergurt, der anatomisch geschwungen und in seiner Form perfekt für Isis geeignet ist. Durch so einen Gurt kann die Lage des Sattels auch nochmals verbessert und stabilisiert werden.

Wir danken Dir für das Interview!

 

 


Bilder © Xenia Brunk

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